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Angaben gemäß § 5 TMG Bodan-Yachthandel GmbH Im Heidach 27 88079 Kressbronn Vertreten durch die Geschäftsführer: Daniel Rück, Harald Mayer

Kontakt

Telefon: +49 (0) 7543 607 78 E-Mail: hallo@bodan-yachthandel.com

Registereintrag:

Registergericht: Amtsgericht Ulm Registernummer: HRB 750987

Umsatzsteuer-ID gem. § 27a UstG:

Beantragt bei FA FN

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Die Europäische Kommission stellt eine Plattform zur Online-Streitbeilegung (OS) bereit: https://ec.europa.eu/consumers/odr/. Unsere E-Mail-Adresse finden Sie oben im Impressum.

Verbraucherstreitbeilegung/Universalschlichtungsstelle

Wir sind nicht bereit oder verpflichtet, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.
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Verantwortlich für die Datenverarbeitung auf dieser Website ist: Bodan Yachthandel GmbH Im Heidach 27 88079 Kressbronn Deutschland Telefon: +49 (0) 7543 607 78 E-Mail: hallo@bodan-yachthandel.com

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Scheuerleisten am Segelboot: Gelassener An- und Ablegen.

Ein absolutes Muss für mehr Sicherheit Ihrer Segelyacht.

Endlich ist sie am Steg, die nagelneue Segelyacht! Sie haben sicher lange für das Budget dieses Boote gespart, eine Menge Überstunden geschoben oder sind das eine oder andere Risiko auf dem Aktienmarkt eingegangen – egal, woher das Geld für Ihr neues Boot gekommen ist, es war sicher eine anstrengende und aufregende Reise. Umso wichtiger ist es, dass Sie Ihre neue Yacht rundum schützen – und damit meinen wir in diesem Fall nicht die Yachtversicherung (dazu gibt es später noch einen Artikel), sondern wir meinen den Schutz gegen „mechanische Einwirkungen“ auf den Rumpf von außen.

Schick & sinnvoll: Eine Teak-Scheuerleiste

Früher waren Scheuerleisten selbstverständliche Einrichtungen, welche von den Werften standardmäßig an die Boote gebaut worden sind. Heutzutage machen das nur noch sehr wenige: Bei Hallberg-Rassy ist die integrierte Scheuerleiste Standard, die alten Cruiser von Bavaria kommen teilweise ebenfalls wenigstens noch mit einem kleinen Schutz-Wulst aus der Werft. Der Trend, „Mittelmeer-Yachten“ zu bauen, die man rückwärts anlegt, hat die klassischen Scheuerleisten mittlerweile fast vollständig verschwinden lassen, was Neubauten ab Werft angeht. Wir finden, das ist ein Fehler – und raten beim Kauf einer neuen Yacht, auch einer unserer BENETEAU-Boote, unbedingt eine Scheuerleiste nachzurüsten.

Warum sind Scheuerleisten an einem Segelboot sinnvoll?

Egal, ob Sie ein Neuling sind, der zum ersten Mal eigenhändig das Boot aus- und vor allem wieder einparken muss, oder ob Sie ein versierter Segler sind, den vielleicht eine plötzliche Bö im Hafen überrascht: Scheuerleisten sind die effektivsten, passiven Sicherheitsvorkehrungen die Sie treffen können, um Ihre Yacht vor Beschädigungen durch Liegeplatz-Dalben, Kratzer am Steg oder andere Schiffe zu schützen! Denn niemand ist vor Manöver-Berührungen sicher, egal, für wie trainiert man sich als Skipper halten mag. Übrigens schützt auch das Bugstrahlruder nicht davon, plötzlich durch eine Bö abgetrieben zu werden.

Dies sind unsere Scheuerleisten: Teak oder Sapeli, mit Stahlband

Weiterhin ist gerade hier bei uns am Bodensee durch die prekäre Liegeplatz-Situation in vielen Häfen so, dass sowohl die Hafengassen auf dem Weg zur Box schon sehr eng sind. Die Boxen selbst werden ebenfalls immer schmaler, denn die Hafenbetreiber wollen so vielen Eignern wie möglich einen Platz zur Verfügung stellen. Auch bei uns im schönen Bodan-Hafen haben wir eine solche „Engstelle“ – wenn aufgrund dieser baulichen Gegebenheiten dann noch Unkenntnis der Location oder eben Wind dazu kommt, ist es nahezu ausgeschlossen, dass man einen berührungsfreien Anleger fahren kann. Wohl dem, der eine Scheuerleiste hat. Denn so kann man nicht nur beruhigter selbst in komplexe Anlegemanöver gehen, sondern den Dalben sogar in das Manöver mit einbauen! Wie? Später mehr …

Welche Scheuerleisten gibt es? Darauf sollten Sie achten:

Es gibt jede Menge Stile und Versionen von Scheuerleisten. Allen gemein ist der Umstand, dass an die breiteste Stelle des Rumpfes – möglichst von ganz vorn am Bug bis ganz hinten am Heck – eine „Opferleiste“ geschraubt wird, welche dann Stöße oder das Entlangschaben am Dalben auffangen kann und soll. Ähnlich wie ein Stoßfänger am Auto (wobei diese heutzutage teuer mitlackiert werden und eben nicht mehr Stöße abfangen sollen). Eine hochwertige Yacht-Scheuerleiste kann ohne Probleme sowohl stumpfe (Entlangschrammeln) oder spitze (Kollision) Krafteinwirkung in den Rumpf abfangen.

Erkennen Sie die Wasser-Abtropfrinne?

Dazu sollte die Scheuerleiste möglichst weich sein – um die Kräfte zu absorbieren, bevor sie in das Stoß-anfällige GfK-Laminat des Rumpfes treffen. Sie muss aber auch fest genug sein, um möglichst lange (am besten das ganze Yachtleben lang!) zu halten. Bewährt hat sich hier am besten Teak. Teak ist ein vergleichsweise weiches Holz, das eine hervorragende Stoß- und Abriebfestigkeit besitzt. Es ist zudem sehr lange im feuchten Umfeld des Meeres oder eines Sees haltbar. Das Problem: Mit dem Teak-Embargo gegen Myanmar sind die guten, yachttauglichen Teak-Hölzer sehr teuer geworden. Die Alternative heißt Sapeli. Das kommt aus Afrika, ist etwas härter und besitzt sonst die gleichen Eigenschaften wie Teak.

Die Leisten werden an der Schäftung zusammengeklebt

Wer Geld sparen will (wir sprechen gleich noch in diesem Artikel über das Thema Budget), der kann auch Scheuerleisten aus Plastik ans Boot bauen. Diese funktionieren grundsätzlich genausogut, bieten also den selben Schutz, sehen aber billig aus. Nach einigen Jahren, wenn sich schon der eine oder andere Kratzer in einer solchen Plastik-Leiste zeigt, sammelt sich hier Schmutz oder Algenbewuchs an, den man kaum sauber bekommt. Plastik-Leisten sind effektiv, aber nicht wirklich schön für das Gesamtbild Ihrer teuren Yacht. Setzen Sie lieber auf echtes Bootsbauholz wie Teak oder Sapeli. Wichtig ist, dass die Scheuerleiste unbedingt einen Edehlstahl-Aufsatz bekommt! Dieses NiRo-Stahlband ist essentiell für die Absorbierung von Kräften bei Berührungen und schützt das Holz der Leiste vor dem Aufsplittern. Hieran bitte auf keinen Fall sparen!

Upgrade für mehr Gelassenheit beim An- und Ablegen

Im Englischen gibt es das sprachliche Bild vom „Peace of Mind“. Das bedeutet soviel wie, dass man stressfrei im Kopf ist, während man etwas anderes tut. Beim Anlegen – vor allem in unbekannten Häfen oder bei schwierigen Bedingungen wie Wind, Regen oder Gewitter – hat man als Steuermann buchstäblich alle Hände voll zu tun, die Yacht in den engen Gassen auf Kurs zu halten, die richtige Box zu finden und das Boot sicher in diese einzubringen. Wer dazu noch einhand, also alleine, unterwegs ist, der muss dann sicher aufstoppen, den Steuerstand verlassen um die ersten Leinen an Dalben oder den Steg auszubringen. Selbst mit Hilfe von mitsegelnden Familienmitgliedern oder Gästen an Bord, kann das Stress bedeuten, wenn nämlich Versagens-Angst oder der Druck, sein Können beweisen zu müssen, hinzu kommen. Wir kennen diese Situationen. Sie sind unangenehm, aber normal. „Peace of Mind“ ist also gefragt: Wie kann ich als Steuermann das Stresslevel beim komplizierten Anlegemanöver reduzieren?

Nun heißt es: Aushärten des Epoxis abwarten

Nun, ganz einfach: Bei der Bestellung Ihrer neuen Yacht sollten Sie sich überlegen, ob Sie nicht doch die eine oder andere hilfreiche Option mitbestellen, die für genau diesen „Frieden im Kopf“ sorgen kann: Das sind vor allem die Bugstrahlruder und der Autopilot. Das Bugstrahlruder ist klar, denn gerade unsere modernen Doppelruder-Yachten sind damit wesentlich besser im Hafen manövrierbar! Auch wenn Sie das Bugstrahlruder vermeiden zu nutzen, es ist viel beruhigender für Sie als Skipper zu wissen, dass Sie eines zur Verfügung haben. Und der Autopilot? Nun, wir empfehlen, die Yacht noch vor der Hafeneinfahrt (!) anlegeklar zu machen: Segel runter, alle vier Leinen auf die Klampen und so bereitgelegt, dass man sie überlegen und festmachen kann und natürlich die Fender an die Reling (und nach innen gelegt). Damit während dessen das Boot sicher auf Kurs bleibt, hilft der Autopilot vor allem bei Schlechtwetter und Wind enorm! Tja, und dann ist da noch die Scheuerleiste …

Die Enden werden sauber bearbeitet

Die Scheuerleiste ist Ihre passive Sicherheitsmaßnahme. Denn im Falle einer Berührung mit gleich welchem Objekt wird diese letztlich Ihr Boot vor Beschädigungen schützen. Fiese Kratzer entlang der Bordwand – auch wenn es nur Gummiabrieb von Pollern ist – oder stumpfe Beschädigungen, die durch eine Kollision entstehen. Mit der Scheuerleiste brauchen Sie sich keine Sorgen mehr machen. Im Gegenteil: Sie können ganz bewusst mit der Scheuerleiste anlegen! Anstatt den Dalben zu meiden, lassen Sie sich sanft auf diesen Treiben und nutzen die Dalben als „Führung“, um in die Box zu gleiten. Ganz soft, ganz elegant, extrem entspannt. Peace of Mind, sozusagen.

Das kosten gute Scheuerleisten

Nachdem wir nun über den Nutzen von Scheuerleisten gesprochen haben, lassen Sie uns über den Preis sprechen. Wie Sie bestimmt schon ahnen, ist der nicht unbedingt auf Schnäppchen-Niveau, da wollen wir ganz ehrlich sein. An den Fotos unserer Scheuerleisten, die wir in diesem Artikel verwenden, sehen Sie schon, dass diese immer handwerkliche Einzelanfertigungen sind, die individuell auf Ihre Yacht angepasst werden. Abgesehen vom Grundpreis für die hochwertigen Materialien, also Teak oder Sapeli, die Edelstahl-Leisten und Edelstahlschrauben sowie das Dichtmaterial, kommen Arbeitsstunden für zwei Bootsbauer hinzu.

Alles bereit für das Anbolzen der Leiste

Planen Sie für wirklich gut gemachte Scheuerleisten aus Teak oder Sapeli ein Budget von zirka 650 bis 850 Euro pro Bootsmeter für Ihre Yacht ein. Das ist viel Geld? Ist es! Allerdings sollten Sie dieses Budget mit den Reparaturkosten für Kollisionsschäden am Boot vergleichen. Selbst „nur“ die üblichen Gelcoat-Kratzer, die beim Entlangschaben am Dalben entstehen, können bei einer vernünftigen Ausbesserung zwischen 2.500 und 4.000 Euro kosten. Je nach Länge und vor allem Tiefe der Beschädigungen: Geht diese nämlich durch die dünne Gelcoat-Außenschicht ins Laminat, wird es richtig teuer. Ganz zu schweigen von fast nur noch sehr kompliziert (und dann extrem teuer) zu reparierenden Glasbruch-Schäden, wenn durch eine stumpfe Kollision der betreffende Bereich im Laminat bröselt. Und glauben Sie uns: Berührungen sind einfach nicht zu vermeiden, sie werden ganz sicher kommen, egal, wie sehr Sie sich Mühe geben beim Anlegen oder wie gut Sie als Skipper sonst sind.

Fertig! Die Yacht kann nach 2 Tagen wieder ins Wasser

Die gute Nachricht: Der Anbau solcher Scheuerleisten kann immer nachträglich erfolgen. Sie müssen also nicht unbedingt direkt bei Auslieferung Ihres neuen Bootes angebaut werden, obschon dies vor allem für Segel-Neulinge absolut sinnvoll ist. Wir können die Scheuerleisten beispielsweise als Winterlager-Projekt super nachrüsten oder auch direkt am Längssteg anbauen, wenn Ihre Yacht im Wasser ist. Kran- und Lagerbock-Kosten stehen dann später also nicht unbedingt auf der Rechnung.

Egal, ob Segel-Neuling oder versierter Skipper – Scheuerleisten sind sinnvoll!

Wir hoffen, wir haben Ihnen mit diesem Beitrag die Augen für eine sehr effektive, passive Sicherheitsausstattung für Ihr Boot geöffnet. Eine professionelle Scheuerleiste schützt Ihren Bootsrumpf nicht nur gegen Krafteinwirkungen von außen, sondern kann sogar aktiv zum attraktiven Erscheinungsbild des Bootes beitragen. Wir sind sehr stolz auf unser Scheuerleisten-Design, das wir in vielen Jahren perfektioniert haben.

Entscheiden Sie sich auch für Scheuerleisten?

Unsere Holzleisten sind auf Gärung gesägt, etwa 4 x 4 Zentimeter stark und bestehen aus hervorragendem, lang gewachsenen Teak oder Sapeli (das auch „African Teak“ gennant wird). Alternativ, wenn das Budget sehr eng ist, bieten wir natürlich auch einen Plastik-Schutz an. Unsere Holz-Leisten haben eine Wasser-Ablaufrinne eingefräst und werden fachgerecht angebaut: Zunächst sauber abgelängt, dann mit Epoxy zusammengeklebt und später mittels NiRo-Schrauben und Dichtmasse in den Rumpf an der breitesten Stelle (meist, wo die Werften den Zierstreifen-Aufkleber platzieren) angebolzt. Der Anbau dauert brutto zwei Tage – und kann, wie gesagt, direkt bei uns im Hafen im Wasser oder als Winterlager-Projekt im Trockenen ausgeführt werden.

So sieht ein professioneller Rammschutz aus!

Wenn Sie Fragen zu unseren Scheuerleisten haben, ein Angebot für Ihre Yacht haben möchten oder bei einer Neubestellung einer BENETEAU Oceanis-Yacht gleich auf Nummer Sicher gehen wollen, fragen Sie bitte gezielt nach mehr Infos. Gern zeigen wir Ihnen diese Leisten „live und in Farbe“ an den Yachten unserer Kunden, die im Bodan-Hafen liegen. Im Verkaufsbüro haben wir zudem Musterstücke aus Teak und Sapeli, damit Sie ein Gefühl für das Material bekommen können. Wir freuen uns auf Ihr Feedback!

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