Ein attraktives, komplettes Angebot für den aktiven Segler.
Viele Interessenten haben uns gefragt, ob die neue FIRST 36 “Spirit“ eine „Billigvariante“ der FIRST 36 sei, oder warum dieses Boot ganze 20% preiswerter ist, als diese. In diesem Artikel beantworten wir diese Frage – aber eines steht fest, ein „Billigboot“ ist sie auf jeden Fall schonmal nicht! Denn als Interessent für dieses Boot können Sie sich schon einmal absolut sicher sein, dass alle strukturellen Gegebenheiten genau gleich sind mit der „Standard“-FIRST 36! Das gilt also für den Rumpf, das Deck, den Kiel und die Anhänge, sowie Mast uns stehendes Gut.
Kurz gesagt, die FIRST 36 „Spirit“ ist eine bewusst vereinfachte und sogar leichter gebaute Variante der FIRST 36. Das Angebot dieser Yacht richtet sich an Segler, die das schnelle Gleiten der FIRST 36-Plattform wollen, aber mit etwas weniger Komfort-Ausstattung, also vereinfachter Ausstattung, auskommen. Und das ergibt dann den attraktiven, deutlich niedrigeren Einstiegspreis von zurzeit 200.000 Euro gegenüber 261.100 Euro bei der FIRST 36, Stand Oktober 2026, ohne MWSt., ab Werft.
Der Name ist Programm: „Spirit!“
Dass vor allem die kleinen FIRST-Segelboote, die bei und von Seascape in Slowenien gefertigt werden, im Vergleich zur Bootsgröße vergleichsweise teuer sind, ist gleichzeitig ein Segen und ein Fluch. Um ehrlich zu sein, verlieren wir tatsächlich so manchen Bootskauf-Interessenten an den Wettbewerb, ganz allein weil wir vergleichsweise teuer sind. Allerdings, der hohe Preis hat seinen Grund: FIRST-Segelboote sind fast allesamt in hochwertigem Vinylester-Harz gefertigt, das noch im Vakuum-Infusions-Verfahren. Dazu die Voll-Carbon-Ausstattung im Rigg, die hochwertigen NORTH SAILS-Laminatsegel, die hochwertigen Beschläge und Winschen, das extra-gute laufende Gut … da kommt etwas zusammen! Das also zum „Fluch“, der ja eigentlich keiner ist.
Ein „Segen“ ist es aber auch, denn als Kunde können Sie sich darauf verlassen, dass bei einer FIRST nicht nur die Bauqualität – und damit die Osmose-Resistenz und eine lange Haltbarkeit – stimmen, sondern auch die Performance. Die Boote gleiten mühelos bei vergleichsweise wenig Wind, sind reell in Regatten absolut konkurrenzfähig (erst letzten Monat belegt eine Hobby-Crew mit ihrer neuen, ziemlich „normal“ ausgestatteten FIRST 36 den Podium-Rang 3 beim renommierten und harten Aegean 600-Rennen!) und bieten sogar schicken, praktischen Cruising-Komfort. Also Boote, die mehr können, als „nur“ Rennen gewinnen oder „nur“ Urlaub machen.
Und so kam die Idee: Es wäre doch schön, wenn wir attraktiv für Segler wären, die weder ganz vorn bei den Rennen finishen, sondern einfach nur den Spaß an der schnellen Gleitfahrt suchen und die auf der anderen Seite nicht unbedingt das Maximum an Komfort verlangen. Es geht also um den „Spirit“ beim Segeln: Aktiv, Spaß-orientiert, simpel. „Quadratisch, praktisch, gut“ also, wenn man so will. Und: Der Preis muss runter! Das war die Aufgabe an das Entwickler-Team. Und herausgekommen ist das, wie wir finden, sehr attraktive Angebot der neuen FIRST 36 „Spirit.“ Lassen Sie uns das etwas genauer anschauen …
Das sind die Unterschiede der FIRST 36 „Spirit“
Wie schon gesagt, strukturell gibt es keinen Unterschied und auch kein „Downgrade“ zur FIRST 36. Rumpf, Deck, Anhänge und Rigg sind absolut identisch. Was ist anders? Die Navi-Ecke ist vereinfacht worden, der Kühlschrank in der zentralen Einheit ist nur noch als Option erhältlich, und dann auch „nur“ noch 49 l anstelle 70 l wie bei FIRST 36 oder der FIRST 36 SE. Anstelle der 2 x 105 Ah AGM-Batterien der 36er hat die „Spirit“ nun eine große 140 Ah AGM-Batterie. Diese reicht locker für 1-2 Tage Segeln aus, bevor sie nachgeladen werden muss.
Das Hauptschaltpaneel an der Navi-Station kann alles, was es soll, es ist aber etwas vereinfacht worden. Bei der FIRST 36 gibt es den „Goldstandard“ von Simarine. Was die Antriebs-Optionen angeht, sind wieder alle Boote gleich: YANMAR 29 PS Diesel auf einen Saildrive oder die Kräutler 11 kW Elektromaschine mit dem hochwertigen VICTRON LiFePO-Batteriesystem. Kein Unterschied hier. Beim Innenausbau ergeben sich die größten Unterschiede. Eines ist aber wichtig: Die „Einsparungen“ oder Vereinfachungen beeinträchtigen in keinster Weise die Alltagstauglichkeit, den Urlaub oder die nautischen Fähigkeiten der FIRST 36 „Spirit“!
Wieviel Komfort brauchen Sie beim Segeln?
Vorweg: Durch die Simplifizierung der Innenausstattung ergibt sich ein sehr angenehmer Nebeneffekt. Denn die FIRST 36 „Spirit“ ist satte 180 Kilogramm leichter als ihre Schwester! Das spüren Sie unter Anderem darin, dass die „Spirit“ höchstwahrscheinlich schon etwas früher ins Gleiten kommen wird. Ab etwa 12 Knoten TWS sollten die Beiden raus- und vorangehen, die „Spirit“ hat hier etwas bessere Voraussetzungen beim Aufgleiten. Woher kommt diese Gewichts-Einsparung?
Zunächst das „Schwere“: Die Kabinentüren mit ihren Echtholz-Laibungen – immerhin drei Stück an Bord der FIRST 36, wiegen so einiges und kosten auch eine Menge Geld. Anstelle dieser gibt es die kultigen, praktischen Magnet-Falttüren für die „Spirit“. Weiterhin sind die schweren Holz-Schränke und Ablagefächer durch leichte, ebenso praktische, Stoff- oder Mesh-Hängetaschen und -beute ersetzt worden. Gleicher Nutzen, weniger Gewicht und weniger Kosten. Es wurden ein paar Polster eingespart (die Rückenlehnen im Salon) und hier und da Details vereinfacht. Wie gesagt: Die FIRST 36 „Spirit“ ist genauso praktisch, seglerisch identisch und seemännisch sicher, wie die Schwester. Nur eben einfacher. Und leichter. Und damit preiswerter.
Welcher FIRST 36-Typ sind Sie?
Nun stellt sich also die Frage, welche der drei FIRST 36-Varianten ist eigentlich genau passen für Sie? Zumal vielleicht als Bodensee-Segler hier direkt bei uns im Revier? Lassen Sie uns das kurz zusammenfassen. Die FIRST 36 „Spirit“ (LINK) ist also explizit kein „Einsteiger-Boot“, sondern eine komplett ausgestattete Segelyacht die auf den aktiven Segler abzielt. Als Daysailer oder Weekender dank vereinfachter Ausstattung ideal, kann sie aber auch eine oder mehr Wochen als Urlaubs-Basis dienen. Sie ist ein echtes Segel-Boot – also für Eigner, bei denen die Action oben an Deck und unterwegs stattfindet.
Die FIRST 36 wiederum bietet unter Deck den meisten Komfort. Sie ist richtig schick, bietet eine Menge „für die Augen“ und zielt daher auf Kunden ab, die mehr Zeit an Bord verbringen möchten – und diese dann auch unter Deck. Daher sind hier der Komfort-Faktor und die Ausstattung deutlich erhöht. Eine ideale Yacht für den langen Urlaub, die große Mittelmeer-Rundtour oder das schnelle – aber eben luxuriösere – Segeln. Dass diese Version auch ernsthaft an Regatten teilnehmen und dabei sogar ganz vorn mitsegelt, hat sie schon oft bewiesen. Keine Sorge also, die gleitet auch verdammt schnell!
Last not least, die FIRST 36 SE. Das ist eine Yacht, die Dank absoluter ORC-Optimierung fast schon einen Waffenschein zum CE-Zertifikat mitgeliefert bekommen sollte! Extrem auf Leichtgewicht getrimmt, kompromisslos auf Single- und Double-Handed-Racing ausgelegt, ist dieser Renn- und Gleitbolide ideal für Segler, die vor allem Regatten, Langstrecken-Rennen und hier vor allem das Podium im Sinn haben. Keine Sorge, unter Deck kann man auch hier super kochen, essen, schlafen, duschen und Zähneputzen …
Welcher FIRST 36-Typ Sie sind, richtet sich also nach Ihrem Einsatz-Zweck. Lassen Sie uns gern in einem unverbindlichen Beratungsgespräch herausfinden, welche der drei Yachten zu Ihnen passt. Fordern Sie gern noch heute die Informationsmaterialien zu den Booten bei uns an, ebenso wie die aktuellen Preislisten. Denn: Auch die FIRST 36 (egal, welche Version) ist sehr gut nachgefragt. Wer nächste Saison schon segeln möchte, der sollte sich aufgrund der Wartezeiten sputen.
Also – gehen Sie Ihre ersten Schritte als zukünftiger FIRST 36-Eigner mit uns, wir sind als BENETEAU-Fachhändler am Bodensee für Sie da, natürlich auch für Yachten, die ins Mittelmeer gehen.
