Warum die OCEANIS 30.1 das perfekte Bodensee-Boot ist
Sich für oder gegen ein bestimmtes Segelboot zu entscheiden, hat immer ganz persönliche Gründe. Das fängt bei einer Markenprägung an und geht dann zu den vielen, sehr individuellen Details, die eine Yacht mitbringen muss, damit man sich beim Bootskauf für genau diesen Typ entscheidet. Unsere OCEANIS 30.1 ist am Bodensee der absolute Bestseller. Wir freuen uns, dass unser Kunde und leidenschaftliche Segler Heiko B., der auch bei uns im schönen Bodan-Hafen liegt, für diesen Blog-Artikel Rede und Antwort gestanden hat.
Warum hat sich die Familie gerade für diese Yacht entschieden? Warum wurde es explizit nicht auch ein Gebrauchtboot und was finden die Familienmitglieder besonders toll an der BENETEAU? Nach nunmehr zwei vollen Segel-Saisons an Bord sind die Erinnerungen an den Yachtkauf noch frisch genug, die Erfahrungen mit dem Boot aber auch so eindringlich, dass Heiko interessante Einblicke geben kann, was ihn und seine Familie bewegt hat, sich für eine OCEANIS 30.1 und die dann auch bei uns im Hafen zu entscheiden.
Welche Kriterien waren Euch beim Bootskauf wichtig?
Die Familie lebt nicht weit weg vom schönen Bodensee, es lag also nahe, sich hier in diesem Revier um ein Boot zu kümmern. Heikos Frau und auch der junge Sohn sind schon oft mit segeln gewesen, die Idee, sich eine eigene kleine Yacht anzuschaffen nahm recht schnell konkrete Formen an. Heiko sagt, dass sie vor allem nach einem Boot mit viel Platz an und unter Deck geschaut haben: „Die Familientauglichkeit was das A und O bei der Bootssuche!“, meint er. Dabei spielte nicht nur das Volumen und die Ausstattung eine große Rolle, sondern auch die Sicherheit – Kleinkinder sind flink!
Die BENETEAU OCEANIS 30.1 bietet tatsächlich auf unter 10 Metern Länge und mit nur 2.99 Metern Breite enorm viel Platz, gefühlt sogar mehr, als objektiv größere Yachten. Das liegt zum einen an dem relativ „offenen“ Salon-Layout mit der großen Doppeltür und dem Fehlen von Schränken oder Regalen im Salon: Das mag manch einer vermissen, aber auf dem Bodensee braucht man ja nicht unbedingt den kompletten Hausstand an Bord verstauen, wozu also so viele Fächer und Regale? „Da nehmen wir lieber die lichte Atmosphäre und den Platz“, meint Heiko. „Sie ist wirklich ein tolles Raumwunder, genau perfekt für uns!“
Ein Neuboot kaufen oder doch lieber gebraucht?
Die Übergabe von Heikos neuem Boot war ein Höhepunkt für die ganze Familie: Wie immer, geben wir uns dabei besonders große Mühe, diesen besonderen Tag für alle Mitglieder der Familien zu einem unvergesslichen Erlebnis zu machen. Doch warum haben sich Heiko und seine Partnerin für eine – ja dann doch immer wesentlich teurerer – neue Yacht entscheiden, anstelle einfach ein Gebrauchtboot zu kaufen? „Die Gründe sind vielschichtig, aber relativ schnell erklärt“, meint er: „Zumindest wir mussten da gar nicht lange überlegen.“
Heiko meint, dass im wesentlichen zwei Faktoren sehr schnell gegen ein Gebrauchtboot gesprochen haben: „Gebrauchte Boote sind … halt eben gebraucht! Du bekommst immer etwas, das Andere schon mehr oder weniger intensiv genutzt haben: In den Matratzen geschlafen, die Toilette benutzt und so weiter. Das fühlt sich eben ganz anders – also nicht so gut – wie bei einer nagelneuen Yacht an.“ Heiko sagt auch, dass bei einer Gebrauchten, gleich wie gut in Schuss, immer etwas zu tun sei, das wisse er aus eigener Erfahrung. „Und ganz ehrlich: Die Toleranzgrenze der Familie für nicht enden wollende Reparaturen im Urlaub ist niedrig. Verständlicherweise!“ Es sollte also unbedingt eine nagelneue Yacht sein – sorgenfrei eben.
Der zweite Faktor ist natürlich der Liegeplatz. Als Bodensee-Anrainer weiß Heiko um die Problematik hier in unserem Revier. Liegeplätze sind rar: „Wer nicht bis zu zehn Jahre im voraus auf die Listen geht, der hat eigentlich nur über den Kauf eines neuen Bootes eine Chance auf einen Liegeplatz. Das ist nun einmal so.“, meint Heiko. Und damit hat er natürlich recht. Denn wie auch wir beim Bodan Yachthandel sind in den allermeisten nicht-kommunalen Häfen die Liegeplätze an Neuboote gebunden. Gottseidank haben wir einen exklusiven Zugriff auf freie Boxen im schönen Bodan-Hafen, was für Heikos Familie wie ein Extra-Bonbon war: „Hier ist es einfach ruhig, wunderschön und man ist schnell „weit“ draußen auf dem See. Perfekt für uns!“
Die optimale Boots-Konfiguration für den Bodensee
Wir haben Heiko und der Familie geholfen, die optimale Ausstattung für deren OCEANIS 30.1 zu finden, wobei das immer eine Frage der persönlichen Vorlieben und Präferenzen ist. Heiko war es zum Beispiel wichtig, die OCEANIS 30.1 in der Variante mit der Pinne (anstelle der Doppel-Steuerräder) zu kaufen: „Ich liebe das aktive Segeln und da ist die Pinne einfach viel schneller, intuitiver und auch präziser, vor allem, wenn es ums An- und Ablegen geht!“, meint er.
Zudem „gewinnt“ man durch die Pinne noch mehr Platz im Cockpit. Denn nun nehmen die beiden Steuersäulen für die Radsteuerung nicht so viel Platz weg. Man kann die Pinne einfach hochklappen und hat zirka 20% mehr Fläche im Cockpit: „Ideal, wenn ich Freunde einlade oder Stegnachbarn zum Grillen kommen“, meint er lächeln. Das beste an der Pinne ist der freie Zugang zur großen Badeplattform. Da hat er sich explizit gegen die XXL-breite Badeplattform in der Optionsliste entschieden, denn Heiko gefällt so die Heckansicht besser …
Beim Rigg bleibt er klassisch: Die Selbstwendefock hat Heiko durch die optionale, überlappende Genua austauschen lassen, die ihm bei moderatem Wind mehr Möglichkeiten bietet. „Dass wir das durchgelattete Großsegel nehmen, ist klar: Für uns kommt ein Rollgroß auf keinen Fall in Frage!“, meint er. Zudem lässt Heiko noch einen Gennaker genau auf das Vorstagsmaß seiner OCEANIS 30.1 anfertigen – Segeln bei extrem wenig Wind unter der beeindruckend bunten Blase ist fast schon das schönste! Die Segelleistungen überzeugen ihn. Er sagt, das Boot ist immer flott unterwegs, und das auf allen Windkursen. „Das Beste daran: Sie übertreibt nicht, ist nicht zickig oder bockig. Sicher und leicht zu handeln, perfekt, für meine Frau und die Sicherheit meines Kleinen!“, meint Heiko.
Was fehlt(e) noch an der Yacht?
Bereits bei Auslieferung, aber über uns, bestellt Heiko noch drei ganz entscheidende Dinge, die unserer und auch seiner Meinung nach auf das Boot gehören: „Worüber ich noch immer bei jedem Anlegemanöver – vor allem bei Wind! – glücklich bin, ist die wunderbare Teak-Scheuerleiste! Die hat uns schon vor manchem Kratzer bewahrt!“ Berührungen mit den Pfählen lassen sich eben bei Wind kaum vermeiden, meint Heiko – und daher raten auch wir immer dazu, Ihre neue Segelyacht mit einer solchen Scheuerleiste zu versehen! Wir werden in einem der kommenden Blog-Artikel auf unsere schönen Scheuerleisten im Detail noch einmal eingehen. Eine andere must-have Option war für Heiko diese hier:
„Wir nutzen unser Boot so früh wie möglich in der Saison und lassen es auch so lange im Wasser, wie es Wasserstand und Wetter zulassen“, meint Heiko: „Da fand ich das Angebot, den ab Werft blanken GFK-Boden im Bad mit einer schicken, maßgefertigten Teak-Gräting zu versehen, sehr verlockend.“ Und tatsächlich, sagt er, die Gräting macht die Dusche am Morgen zu einem wirkichen Luxus-Erlebnis! „Das hat sich so sehr gelohnt, dass ich darüber nachdenke, mir für den Bereich im Vorschiff bei der Eignerkabine auch noch eine Gräting anfertigen zu lassen …“ Die werftseitig gelieferten GFK-Platten des Cockpittisches durften wir auch durch schicke Teak-Platten ersetzen: „Das schafft richtig Flair!“
Was er hingegen etwas bereut ist die Entscheidung gegen eine Heizung: „Wir haben damals aus Kostengründen die Heizung weggelassen“, erzählt er. „Am Liegeplatz, wenn 230 Volt Landstrom zur Verfügung stehen, kann man das Boot auch mit einem Heizlüfter aufwärmen.“ So zumindest der Plan. Allerdings ist eine marinisierte Webasto Dieselheizung viel schneller, wesentlich effizienter und kann zudem auch unterwegs benutzt werden. „Das sollten sich potenzielle Käufer gut überlegen, denn dieser Invest lohnt sich wirklich!“, rät Heiko Kaufwilligen. Und last not least, wer so richtig flott segeln will, der könne die Standard Dacron-Segel der Werft durch maßgefertigte Cruising-Laminate ersetzen, die dann wie ein Turbo wirken.
Was beim Bootskauf wichtig ist
Auch für die „kleine“ OCEANIS 30.1 ist schon ein stattliches Budget vonnöten. Es passieren immer wieder schlimme Dinge, meint Heiko, wie beispielsweise von unseriösen Bootshändlern abgezogen zu werden, sich falsch beraten zu lassen und am Ende womöglich Anzahlungen oder ganze Boote zu verlieren: „Uns war es wichtig, unseren Bootshändler persönlich zu kennen. Natürlich haben wir den Bootskaufvertrag anwaltlich checken lassen und uns auch um eine Bürgschaft bemüht. All das sind Indikatoren, die auf einen guten Vertragspartner hindeuten.“, sagt Heiko. „Wir sind sehr froh und glücklich über die Betreuung hier im Bodan-Hafen, denn so gut auch immer die Yacht sein mag, wenn der Händler und Service-Geber nicht funktioniert, kann das zum Alptraum werden!“ Also: Augen auf bei der Bootskauf-Partnersuche!
Also, wann dürfen wir sie kennenlernen? Wir sind die neuen BENETEAU-Händler direkt in Kressbronn mit vielen Jahren Erfahrung als Kommissionierer und Werftbetrieb – nun als eigene offizielle Vertriebspartner der BENETEAU-Werft für Sie tätig. Nutzen Sie unsere technische Kompetenz, die Vorzüge des schönen Bodan-Hafens und unsere Erfahrungen als faire Bootshändler mit Vertrauen. Wir freuen uns auf Sie!
Danke, lieber Heiko, dass Du Deine Erfahrungen mit unseren Lesern teilst!
